Aktuelles aus der Kantorei

Zum Nachlesen: BachZeit 2019

Jauchzendes Ergötzen bei der BachZeit 2019

Das feierliche Eröffnungskonzert am 11. August, diesmal unter dem Motto des fröhlichen Jubels und Gotteslobes, stellt mit der Solokantate
„Jauchzet Gott in allen Landen“ BWV 51 eine der bekanntesten Kantaten Johann Sebastian Bachs  in den Mittelpunkt.

Mit der schottische Sopranistin Electra Lochhead übernimmt eine der vielversprechendsten Newcomerinnen die Partie des Solosoprans. Matthias Winckhler, der  vor Jahren  auch in der Basilika Mondsee erste solistische Auftritte hatte und inzwischen als international gefragter Bassist gilt, und Alexander Hüttner, in der Salzburger Barockszene etablierter Tenor, ergänzen das Solistentrio der weniger geläufigen Kantate „Ich lebe, mein Herze, zu Deinem Ergötzen“ BWV 145.
Die eher unbekannte Bachsche Fassung eines „Sanctus“ von Johann Caspar von Kerll  BWV 241 und das beseelte Doppelkonzert für Violine und Oboe  BWV 1060 runden das Programm ab.
Das Consortium Lunaelacense und die Kantorei  St. Michael Mondsee musizieren unter der Leitung von Gottfried Holzer-Graf.

 

Meine halbe Stunde mit Bach

Auch heuer haben Sie wieder Gelegenheit allabendlich vom
12.-19. August um 20h eine halbe Stunde in der Basilika
zu verweilen und engagierten Interpretinnen beim Bach Spielen zuzuhören, begleitet von Meditationstexten und mit Zeit für eigenes Innehalten. Orgel, Flöte, Violine, Cello, Gesang erwarten Sie im Wechsel mit Johann Sebastian Bachs intensiver Musik.
Der Eintritt ist frei, ihre freiwilligen Spenden kommen den KünstlerInnen zugute, die auf eine Gage verzichten.

Zum Nachlesen:

Orgel.Punkt.

Neues Orgelfestival in Mondsee

 

Vorhang auf für die Mondseer Orgeln!

 

Mondsee hat sechs Orgeln, wunderbare Orgeln, jede für sich ein eigener Charakter, ein spezieller Klang.

 

Die große Festorgel in der Basilika:

Sie spricht französisch, das Französisch des 18. Jahrhunderts. Und auch ein bisschen Deutsch, denn sie stammt aus dem Elsass. Gebaut nach den Prinzipien des berühmten Andreas Silbermann, integriert sie dennoch das ursprüngliche Pfeifenmaterial von Christoph Egedacher von 1676. Ein Unikat in Österreich!

 

Das große Orgelpositiv in der Basilika:

Eine diensteifrige Begleiterin für SängerInnen, fahrbar und beweglich, verlässlich und robust und auch sie: französisch.

 

Die kleine Truhenorgel in der Basilika: 

Weit spezieller, ein bisschen italienisch, kann sie wunderbare filigrane, verspielte Töne von sich geben, und das in drei verschiedenen Tonhöhen. Eine klein Diva.

 

Für den Betchor bestimmt, zwischengelagert auf der Empore, die kräftig-herbe kleine Schwester der großen Orgel. 

In ihrer mitteltönigen Stimmung wirkt sie je nach Tonart einmal besonders gespannt, einmal ganz wunderbar entspannt.

Original und originell eben!

 

Die Orgel in St. Lorenz:

Eine kraftvolle, ehrliche Elsässerin, die durchaus funkeln kann, aber auch eine gehörige Schärfe zu vermitteln vermag.

 

Die Mauracher - Orgel auf dem Hilfberg:

Eine Salzburgerin in Alttracht, voluminös mit vielen dunklen Grundstimmen - und mit liebenswertem Klappern, sozusagen unfreiwilligem Schlagwerk. Alles, was eine gestandene Kirchenorgel im ausgehenden 19. Jhd. können sollte, schafft dieses Instrument.

Neuer Ehrenringträger in der Pfarrgemeinschaft Mondsee

Am Pfingstsonntag 2019 erhielt Univ. Prof. Mag. Gottfried Holzer-Graf den Ehrenring in Silber für ganz besondere Verdienste um die Pfarrgemeinschaft St. Michael Mondsee.

Pfarrer Dr. Ernst Wageneder überreichte den Ring und dankte herzlich für die vielen großartigen musikalischen Gestaltungen der Festgottesdienste, für die unzähligen Proben, für die wunderbaren Konzerte und für den häufigen ehrenamtlichen Einsatz in der Pfarrgemeinschaft.

Probentag am 9.3.2019

Konzert- und Jahresprogramm 2019

 

Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen.

Hugo von Hofmannsthal

Die Kantorei St.Michael Mondsee verändert sich

Unser letztes Jahr war voll von Erlebnissen musikalischer und nicht musikalischer Art: das Pleno der Kantorei hat 14 Gottesdienste und 30 Requien gestaltet, dafür 38 mal geprobt, das Ensemble musizierte in vier Messen, einem Requiem, zwei Vespern und drei Konzerten. Wir haben einige runde Geburtstage gefeiert und einen gemeinsamen Ausflug gemacht – viel gemeinsames Leben, viel Freude miteinander, viel Arbeit wohl auch.

Unser letztes Jahr, das Jahr 2018, ist nun wirklich auch unser letztes Jahr in dieser Formation. Mit dem Abschied von Gottfried Holzer-Graf als verantwortlichem Kirchenmusiker wird auch die Kantorei sich verändern: der neue Mann für die Musik, Florian Moskopf, wird einen Chor unter neuem Namen gründen, der natürlich für alle offensteht, die gern (weiter) in der Kirche singen möchten. Es wird wohl Abschiede geben, einige SängerInnen der Kantorei möchten altersbedingt aufhören, neue SängerInnen werden zum neuen Chor hinzukommen.

Das Ensemble der Kantorei, das ja schon bisher mit Spezialaufgaben in der Liturgie betraut war, hat sich entschieden mit Gottfried Holzer-Graf weiter zu machen. Zwei Messen, eine Vesper und vier Konzerte sind für 2019 geplant, nun eben als „Kantorei St. Michael Mondsee“.

Abschiede sind traurig, wenn etwas zuende geht, was so viel Leben und Freude ausgemacht hat. Auch wir sind traurig. Das können wir gar nicht verhehlen. Aber wir sind auch dankbar für die gute gemeinsame Zeit, für die vielen Jahre, für wunderschöne Musik, für die gute Zusammenarbeit mit der Pfarre. Und wir alle sind froh, dass es doch auch weitergeht, wenn auch anders: im neuen Kirchenchor. Und mit der neuen „Kantorei“.

Mit herzlichem Dank an alle unsere Freunde!

Eure Kantorei

Impressionen 2018

Impressionen 2018.pdf
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