Zum Nachlesen: Feierliche Eröffnung der BachZeit 2020

„Ich hatte viel Bekümmernis"- BachZeit 2020

 

Die Coronakrise hat uns alle sehr betroffen – und es wäre nicht Bach, hätte er sich nicht auc h musikalisch mit Sorgen und Betroffenheit auseinandergesetzt – und mit der Befreiung daraus.
Die heurige BachZeit vom 9.-16.8.2020  sollte dem Licht nach dem Leid gewidmet sein. Das feierliche 

Eröffnungskonzert am Sonntag, 9. August 2020, 
20 Uhr
 stellte deshalb die wunderbare Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis“, BWV 21, deren gefühlvolle Intensität vom Leiden zum Trost in Bachs Werk eine besondere Stellung hat, in den Mittelpunkt. Für die erleichterte Befreiung mag das fünfte Brandenburgische Konzert BWV 1050 stehen, für das wir mit Brigitte Engelhard (Cembalo) und Vita Benko (Flöte) hervorragende Solistinnen gewinnen konnten. Die Kantorei Mondsee  und das Consortium Lunaelacense  unter der Leitung von Gottfried Holzer-Graf freuten sich über Ihren Besuch.

Zum Nachlesen: Das Leben feiern – mit Musik

„Viva Vivaldi“ am  19. Juli 2020 in der Basilika

 

Eine Nacht (ehrlicherweise nur ein Abend) voller Musik, ein Fest des Lebens nach dem Corona-Stopp (natürlich unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen):

Wir luden Sie herzlich ein, am 19. Juli von 17-23:30 Uhr mit uns zu feiern, dass wir wieder musizieren dürfen. Sie konnten dabei viel erleben: acht verschiedene Konzerte für Streicher und Bläser,  die  „Vier Jahreszeiten“ (die Gottes Schöpfung preisen), wunderbare geistliche Musik (u.a. das „Magnificat“ um 18h in der Liturgie der Vesper) wie das „Gloria“ – 19 SolistInnen, die zugleich ein exzellentes Orchester bildeten, zwei Chöre und im Mittelpunkt: Vivaldi, der venezianische Priester, der sein Leben der Musik widmete.

Es war sehr schön Sie wiederzusehen!

Zum Nachlesen: 20.20 Uhr: Vorhang auf für die Mondseer Orgeln!

Zum zweiten Mal fand der Orgel.Punkt in Mondsee statt.
12.-18.Juli 2020

 

Die Pfarre Mondsee besitzt 6 wunderbare Orgeln, jede für sich ein eigener Charakter, sehr speziell in Klang, viele kleine und große Edelsteine, der Mondseer Orgelschatz sozusagen. 
Die große Festorgel, die prächtigste und größte in der Basilika, kennen Sie alle. Sie spricht französisch, das Französisch des 18.Jahrhunderts. Und auch ein bisschen Deutsch, denn sie stammt aus dem Elsass, gebaut nach den Prinzipien des berühmten Andreas Silbermann, integriert sie dennoch das ursprüngliche Pfeifenmaterial von Christoph Egedacher  von 1676. Ein Unikat in Österreich!!
In der Basilika finden Sie noch ein großes Orgelpositiv,  eine diensteifrige Begleiterin für SängerInnen, fahrbar und beweglich, verlässlich und robust, und auch sie: französisch. Weit spezieller, ein bisschen italienisch, kann die kleine Truhenorgel ganz wunderbare filigrane, verspielte Töne von sich geben, und dass in drei verschiedenen Tonhöhen, eine kleine Diva.
Auf der Empore zwischengelagert, für den Betchor bestimmt, die kräftig–herbe kleine Schwester der großen Orgel, in ihrer (mitteltönigen) Stimmung wirkt sie mal besonders angespannt, mal ganz wunderbar entspannt (je nach Tonart) - original und originell eben!
St. Lorenz beherbergt eine kraftvolle, ehrliche Elsässerin, die durchaus funkeln kann, aber auch eine gehörige Schärfe zu vermitteln vermag, ein bisschen bissig manchmal durchaus.
Alles, was eine gestandene Kirchenorgel im ausgehenden 19.Jhd. können sollte, schafft die  Mauracher- Orgel des Hilfbergs: eine Salzburgerin in Alttracht, voluminös, mit vielen dunklen Grundstimmen – und mit liebenswertem Klappern, sozusagen unfreiwilligem Schlagwerk.

 

Es konnten vier Konzerte in der Basilika jeweils um 20.20h am 12., 15., 16. und 18.Juli, sowie im Rahmen einer OrgelLandPartie am 12.7. um 15h in St. Lorenz und um 17h am Hilfberg besucht werden.
Neben Gottfried Holzer-Graf waren Johannes Helmreich (Salzburg) und Peter Peinstingl (Salzburg) zu hören.

Zum Nachlesen: Daniel, die Orgelmaus

 

Eine Orgelführung für Kinder von 5-10 Jahren fand am Sonntag, 12. Juli 2020, 11:20h in der Basilika Mondsee statt.

 

Liebe Kids: Kennt ihr schon Daniel? Daniel wohnt in der Orgel und er ist eine ganz besondere Maus: eine Orgelmaus. Davon habt ihr noch nie gehört? Das denk ich mir, Orgelmäuse sind nämlich ganz etwas Seltenes. Aber Daniel hat versprochen euch gemeinsam mit Gottfried, unserem Organisten, die Orgel zu zeigen. Er freut sich schon auf euch.  

Glöckelsingen 2020

Herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme in Ihren Häusern und die finanzielle Unterstützung unserer Arbeit.